Allgemeines über den Verein

:: Sportanlagen :: Chronik :: Vorstand :: Anfahrt :: Fotos

:: Chronik


Das Abenteuer Fußball beginnt

Im Jahre 1947, die Auswirkungen der ersten Nachkriegsjahre mit Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Hunger und Schwarzmarkthandel waren noch nicht vergessen, wurde in Holsen, Schwelle, Winkhausen erstmals wieder über Fußball nachgedacht. Der Wunsch die Alltagssorgen für einige Stunden vergessen zu können, war wohl bei den Meisten die Hauptantriebskraft für die Gründung eines Fußballvereins. Das genaue Datum steht nirgends geschrieben. Irgendwann, im Frühjahr 1947, war es soweit. Auf Betreiben von Alfred Schmidt, Franz Fretter (Holsen) und einigen Anderen, fanden sich die ersten interessierten Fußballer zusammen, um einen Fußballverein zu gründen. Es wurden weitere Spieler angesprochen, um eine komplette Mannschaft aufbieten zu können. Die im Sommer 1947 durchgeführte Gründungsversammlung in der Gaststätte Fretter ergab folgendes: 1. Vorsitzender und gleichzeitig Kassenwart wird Franz Fretter (Holsen), 2. Vorsitzender Theodor Schulte, Schriftführer Georg Risse und Jugendwart Alfred Schmidt. Der Verein nennt sich VfB Holsen und die Vereinsfarben sind Rot und Schwarz. In der Holser Heide hinter Ludwigs wurde ein Gelände vom Bauern Gutland angepachtet, auf dem der Sportplatz entstehen sollte. Doch wie heißt es so schön „ohne Fleiß kein Preis“. Denn ein großer Teil dieses Geländes hatte bis zu diesem Zeitpunkt als Sandgrube gedient. Nun hieß es erst mal, die an manchen Stellen bis zu mehr als einem Meter tiefe Grube aufzufüllen, bevor man die Einsaat des Platzes vornehmen konnte. Wochenlang wurde mit Schaufeln und Pferdefuhrwerken der fehlende Sand aus Gees Fichten (heutiger Schützenplatz) herangefahren, um das Loch zu füllen. Doch auch die Tore mußten noch beschafft werden. Was fällt einem nicht alles ein, wenn es am Nötigsten fehlt. Damit die Vereinskasse nicht schon zu Anfang in die roten Zahlen geriet, wurde das Holz für die Tore kurzerhand von einigen Sportkameraden heimlich aus den damaligen Gemeindefichten in Winkhausen (gegenüber Karl Knoop, damals Schwarzenberg) geholt und beim Zimmermann und Sportkameraden Heinrich (Heini) Ludwig geschnitten und gezimmert.

Kapitelübersichtnächste Seite





:: Anmelden
Name
Passwort
::

:: Kein Benutzerkonto?

:: Registrieren
:: Passwort vergessen?